INFORMATIONEN ÜBER ECUADOR UND DIE GALAPAGOS INSELN


Daten und Fakten

Name: Ecuador

Fläche: 256370 Km2

Hauptstadt: Quito

Amtssprachen: Spanisch und Kichwa

Währung: US-Dollar

Landesvorwahl: +593

ECUADOR

ECUADOR

Geografie

Ecuador liegt im nordwestlichen Südamerika exakt auf dem Äquator, woher auch sein Name stammt. Ecuador grenzt im Norden an Kolumbien, im Osten und im Süden an Peru sowie westlich an den Pazifik. Galapagos liegt rund 1000 km vor der Festlandküste.

Die zwei von Nord nach Süd verlaufenden Gebirgsketten der Anden mit dem Chimborazo (6310 m) als höchstem Berg und der Hauptstadt Quito im Norden formen die Region Sierra.

Westlich der Sierra gliedert sich der bis zu 200 km breite tropische Küstengürtel der Costa an, in dem auch Guayaquil als größte Stadt des Landes liegt.

Östlich der Anden erstreckt sich der zum Amazonasbecken zählende und recht dünn besiedelte tropische Regenwald, die sogenannte Selva Amazónica. Die vierte der äußerst unterschiedlichen Regionen des Landes ist die isolierte Inselgruppe von Galapagos mit 123 Inseln von insgesamt 7000 km² Landfläche in einem riesigen Marinereservat von 130‘000 km². Ecuadors extrem unterschiedliche Topografie auf relativ kleinem Raum führt zu komplizierten Klimaverhältnissen und zur größten Biodiversität der Welt.

Geschichte

Die wechselreiche Geschichte Ecuadors lässt sich in acht Perioden einteilen. Die Region wurde bis ins 15. Jahrhundert von mehreren unabhängigen Völkern bewohnt. Für etwa ein Jahrhundert herrschten die Inkas über das Gebiet. Zwischen den 1530er und den 1820er Jahren war Ecuador spanische Kolonie. Zwischen 1810 und 1830 erlebte das Land den Unabhängigkeitskrieg und wurde Teil von Großkolumbien und danach unabhängiger Staat. Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre war das Land geprägt durch die Auseinandersetzungen zwischen „konservativen“ Kräften aus der Sierra und „liberalen“ Fraktionen aus der Costa, wobei der Exportboom von Kakao für eine dominante Stellung letzterer sorgte. Von 1947 bis in die 1960er Jahre erlebte das Land einen ökonomischen Aufschwung dank dem Anbau von Bananen und ersten Ansätzen einer Industrialisierung. Seit 1973 bestimmt die Erdöl-Produktion die wirtschaftliche und politische Stabilität des Landes in zentraler Weise mit.

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