WELCHE GEBIETE GIBT ES IN ECUADOR?

Die Costa – 2000 km Pazifikküste

Auf der Höhe der größten Stadt des Landes, Guayaquil, hat das Küsten Tiefland eine Ausdehnung von bis zu 200km in der Breite. Nördlich der Metropole durchzieht ein Küsten – Mittelgebirge mit einer Höhen bis zu 800 m das ansonsten weitgehen flache Tiefland.

Was gibt es in dieser Region zu sehen und was kann man besuchen?

An der Küste hat man viele Möglichkeiten. Beim Bereisen der Küste werden Sie an vielen Bananenplantagen vorbeifahren. Den neben dem Erdöl sind Bananen das wichtigste Exportgut in Ecuador. Auf einer Fläche von über 184.000 Hektar werden hier an der Küste Bananen angebaut. Ca. 30% der weltweit gehandelten Bananen stammen aus Ecuador, nicht umsonst ist Ecuador der größte Bananenexporteur der Welt.

Was viele nicht wissen und eher mit Asien verbinden, an der Küste Ecuadors wird auch Reis angebaut. Der Ertrag pro Hektar liegt jedoch unter dem Weltdurchschnitt.

Im Norden befinden sich der berühmte Atacames Strand. Dieser Teil der Küste zählte bis in die späten 1970er-Jahre zu den attraktivsten Stränden ganz Südamerikas. Besonders machten ihn sein feiner weißer Sandstrand mit unendlich vielen Kokospalmen.

Einen Besuch wert ist das Städchen Puerto López und La Isla de la Plata. Die kleine Stadt hat sich als Zentrum und Verwaltungssitz des 1979 eingerichteten Nationalparks Machalilla (Isla de la Plata) allmählich zu einem der wichtigsten Reiseziele an der Küste entwickelt. Von hier aus gelangen Sie auf die Insel „La Isla de la Plata“, das auch als das kleine Galapagos bekannt ist. Oder Sie können eine Tour zur Wall Beobachtung unternehmen.

Nicht zu vergessen ist Montañita! “El dorado“ des Wassersports. Für nicht wenige Rucksack-touristen und Surfer ist der kleine, aber ruhelose Ort das Mekka der Bretter. Er ist das ultimative Stelldichein der langen Wellen und kurzen Nächte.

Die Sierra – Straße der Vulkane

Die andine Bergwelt Ecuadors formen zwei fast parallel Verlaufende Hochgebirgszüge in Nord-Süd-Richtung: die West- und die Ost- Kordilleren. Zwischen den von 30 Vulkanen geformten Höhenzügen reihen sich grabenartig mehrere Hochlandbecken hintereinander auf. 

Hier können wir einige der höchsten Vulkane des Landes sehen, wie den Cotopaxi mit seinen 5897 Metern (der höchste aktive Vulkan der Welt). Aufgrund der geographischen Lage Ecuadors gilt der Chimborazo als der naheste Punkt von der Erde zu der Sonne. Der Grund dafür ist die Lage Ecuadors, es liegt in der Mitte des Planeten und wenn man den Chimborazo vom Äquator aus misst, ist er 2000 Meter höher als der Everest.

Was können Sie in dieser Gegend während Ihrer Reise alles besuchen?

Die Liste der Attraktionen die Sie hier besuchen können sind Lang. Angefangen bei der Hauptstadt Quito, gefolgt von dem berühmten Otovalo Indio-Markt (der grösste in Süd-Amerika) bis zu den Ausflügen zu den verschiedensten Vulkanen, nicht zu vergessen sind die Ingapirca (die bedeutendste Inka- Fundstätte Ecuadors) und Nariz del Diablo.

Der Nationale Park Cotopaxi

Cotopaxi bedeutet in der Sprache Cayapas auch “Hals des Mondes” und im Idiom der Vorinkaischen Panzaleos “Feuerschlund”. Schon seit 1742 notieren die Chronisten die verheerenden Katastrophen seiner Eruptionen, die allein die 35 km entfernte Stadt Latacunga mehrmals unter der Asche des Cotopaxi begruben.

Der mehr als 33.000 km2 grosse Nationalpark Cotopaxi ist geprägt von recht karger bis botanisch vielfältiger Páramo-Landschaft. Nur in weniger hohen Zonen im Westen findet man fortswirtschaftlich gepflanzte Kiefernwälder und Steinbrüche.

Das Chimborazo Reservat

Der Chimborazo, 6.310 m hoch, liegt in den Westkordilleren der Anden, in der nach ihm benannten Provinz. Der majestätische Gipfel des Chimborazo ragt 2.500 m aus der etwa 3.500 bis 4.000 m hohen ihn umgebenden Hochebene. Sein Durchmesser beträgt an der Basis etwa 20 km. Bei idealen Verhältnissen, meist in den Wintermonaten (Dezember–April), kann der Gipfel von der Küstenstadt Guayaquil aus gesehen werden. Der Chimborazo liegt innerhalb des Naturreservates „Reserva de Produccion Faunistica Chimborazo“, das dazu dient, den Lebensraum für die in den Anden heimischen kameliden Vicuña, Lama und Alpaca zu schützen.

Die Selva – Quellgebiet des grossen Amazonas

Am Fuss der Ostkordillere weitet sich Ecuadors rund 120000 km2 grosses Gebiet des Amazonasbeckens aus. Obwohl das Land seit 1942 kein direkter Amazonasanlieger mehr ist, zählen vor allem seine Flusse Rio Napo und Rio Pastaza zu den wichtigsten Zuflüssen des oberen Amazonas. Der grösste Teil der Selva ist eine ebene bis hügelige Landschaft von Seiten mehr als 300 m Höhe.

Was kann man besichtigen? Cuyabeno Naturschutz. In cuyabeno leben sieben kleine Indigene gemeinschaften fünf verschiedener Ethnien: die Cofanes, Sionas, Secoyas, Kichwas und Shuars. In der Reservats liegt nach aktuellem Stand der biologischen Forschung einer der artenreichsten Wälder der Welt mit rund 400 verschiedenen Baumarten auf nur 1 ha Primärwald und höchster Diversität an Orchideen, Epiphyten und Kletternpflanzen. Innerhalb des Reservats leben rund 500 Vogelarten und über 100 Arten von Säugetieren, so auch Pumas, Jaguare, Ozelots, Wasserschweine, Tapire, etc.

Die Galápagos Inseln

Die Galapagosinseln sind vulkanischen Ursprungs. Die tektonische Platte (Nasca-Platte), auf der die Inseln liegen, bewegt sich über einen Hot-Spot, der auch heute noch vulkanische Aktivität auf den Inseln Isabela und Fernandina bewirkt und bereits davor seine Spuren in der Karibik hinterließ. Die Inseln werden in Richtung Südosten älter, allerdings überlappen die Datierungen der Gesteine der einzelnen Inseln, da diese nicht durch singuläre vulkanische Ereignisse entstanden. Auf der Insel Fernandina brach der Vulkan Cumbre zuletzt im April 2009 aus, auf Isabela der Wolf im Mai 2015. Einige Gesteine der Galapagosinseln entstanden vor 89 Ma unter den heißesten Temperaturen des Phanerozoikums.

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